Kläranlagen, Kleinkläranlagen & Klärgruben - Klärlösungen, Klärtechnik & Abwasseraufbereitung
Machen Sie sich unabhängig und bauen Sie mit uns, der VEBA GmbH, Ihre eigene hocheffiziente, vollbiologische Kleinkläranlage!
Vom Anschlusszwang befreit!
In dünn besiedelten Gebieten entfällt meistens der Anschlusszwang an kommunale Kläranlagen. Als Hausbesitzer oder Gewerbetreibender benötigen Sie dann eine Einzellösung.
Mit der Anschaffung einer eigenen vollbiologischen Kläranlage können Sie oft von deutlich reduzierten Kosten gegenüber einem "Zwangs-"Hausanschluss profitieren!
Der nachhaltige Trend zur dezentralen Abwasseraufbereitung
Wasser - ein erschöpfliches Reservoir
Einfach Hahn aufdrehen und schon fließt Wasser, ohne das rein gar nichts geht. Ob Dusche, Waschmaschine oder Toilettenspülung, was wir Tag für Tag verbrauchen, hat Trinkwasserqualität und landet als Abwasser in der Kanalisation, um anschließend in Kläranlagen wieder gereinigt zu werden. Ein sauberer Kreislauf, der uns Trinkwasserqualität garantiert und nachhaltig die Umwelt schont. Und Ausdruck eines verantwortungsvollen Umgangs mit einer Ressource, vor deren folgenreicher Verknappung bereits heute eindringlich gewarnt wird. Die Wiederaufbereitung häuslicher Abwässer regeln Wasserhaushaltsgesetz und kommunale Abwasserrichtlinien. Eine Verpflichtung, die für Hausbesitzer und Gewerbe individuelle Lösungen erfordert, sofern kein Anschluss an zentrale Kläranlagen besteht. Eine Investition, die sich bezahlt macht. (Quelle: solid-clAir®)
Dezentrale Kläranlagen in ländlichen Regionen
Noch in den 1990er Jahren wurden Bürger von Abwasserzweckverbänden vor Gericht gezerrt, wenn sie sich dem Anschluss an das zentrale Abwassernetz verweigerten und lieber Ihre eigene Kläranlage bauen wollten. Fast jede auch noch so kleine Gemeinde wollte Ihren "Fortschritt" in die neue Zeit unter anderem mit einer eigenen Kläranlage demonstrieren - gefördert und unterstütz von Bund und Ländern. Doch die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, daß dies in einigen Fällen die falsche Fördermittel-Politik war. Bevölkerungsrückgang, Überdimensionierung, falsche Prognosen und nicht zuletzt "kleinstaatliches" Denken vereinzelter Gemeinden haben dazu geführt, daß viele kommunale Kläranlagen bereits heute unterlastig betrieben werden müssen und dementsprechend unwirtschaftlich arbeiten. Die Folge sind hohe, ständig steigende Abwassergebühren durch die Kläranlagenbetreiber. Die meisten Bundesländer haben diese Fehlentwicklung erkannt und Planung sowie Bau weiterer, kommunaler Kläranlagen in ländlichen Gebieten gestoppt bzw. neu überdacht. Stattdessen wird seit geraumer Zeit verstärkt auf dezentrale Kläranlagen gesetzt und entsprechende Fördermittel gewährt, weil laut zahlreicher Studien dezentrale Abwasseraufbereitungstechnologien in ländlichen Regionen fast immer die wirtschaftlichste Lösung sind.
Der Anspruch an dezentrale Kläranlagen
EU-Normen regeln, dass gereinigtes Abwasser strenge Grenzwerte für Schadstoffkonzentrationen zur Einleitung in Gewässer einhält. Also müssen dezentrale Kläranlagen ganzjährig ihre Reinigungsleistung erfüllen, sei es bei zeitweiser Über- und Unterlast, Temperaturschwankungen, variierender Nutzer-zahl oder Unterschieden in der Abwasserqualität. Vielen Klärverfahren fehlt diese Betriebssicherheit oder sie wird nur mit hohem Aufwand und empfindlicher Mess- und Regeltechnik erreicht. Diese Defizite einer Anlage können mit behördlichen Auflagen, Bußgeldern oder gar der Stilllegung quittiert werden.
Die Abwasseraufbereitung ist ein dynamischer Markt, der sich ständig weiterentwickelt. Diese Entwicklungen stammen einerseits aus der institutionellen und wirtschaftlichen Forschung, andererseits aus dem praktischen Einsatz von Abwassertechnologien im kommunalen, gewerblichen und privaten Bereich. Zusätzlich sorgen die zu Recht steigenden Anforderungen des globalen Umweltschutzes sowie die daraus resultierenden politischen Rahmenbedingungen dafür, dass die Abwasseraufbereitung immer höhere Auflagen erfüllen muss. (Quelle: WSB® clean)
Die Qualitäten dezentraler Klärung
Hausbesitzer die nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen sind, benötigen eine eigene Kleinkläranlage für die individuelle Abwasserentsorgung. Sie befinden sich damit meistens in einer vorteilhaften Situation. Denn mit der Anschaffung einer eigenen Kleinkläranlage können Sie oft von deutlich reduzierten Kosten gegenüber einem Hausanschluss profitieren und leisten nebenbei auch noch einen sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz. Gleichzeitig bleibt der Wartungsaufwand gering. So entstehen je nach Kläranlagentyp und Auslastung bis zu 50% weniger Kosten pro Einwohner und Jahr gegenüber den Abwassergebühren der zentralen Kanalisation. Außerdem müssen Sie bei den kommunalen Gebühren zusätzlich mit fortlaufenden Preiserhöhungen rechnen. Mit einer eigenen vollbiologischen Kleinkläranlage machen Sie sich unabhängig und nutzen zugleich innovative Komplettlösungen, die mit einfacher Montage, Langlebigkeit, Sicherheit und einem Höchstmaß an Effizienz überzeugen. Beste Voraussetzungen, um das Thema Abwasseraufbereitung optimal zu klären.
Kläranlagen in bewährter Qualität
Als kompetenter Partner der Industrie verbauen wir ausschließlich bewährte Marken-Kläranlagen namhafter Hersteller.Dabei setzen wir, die Vogtländisch - Erzgebirgischen Bau GmbH (VEBA GmbH), besonders auf die hocheffiziente WSB® clean Kläranlagen-Technologie der Bergmann Gruppe sowie die solid-clAir® SBR-Kleinkläranlagen für Neubau und Nachrüstung von solid-clAir® water systems.
Eine Klärlösung für alle Fälle
WSB® clean Kläranlagen
Das einzigartige, vollbiologische Biofilmverfahren WSB® eignet sich für Kläranlagen aller Größenklassen und entfaltet bereits ab einem Nutzer seine volle Reinigungskraft. So finden wir für Ihre individuellen Anforderungen garantiert die passende Klärlösung!
Wir empfehlen WSB® clean basic - die optimale Kleinkläranlage
für bis zu 53 Nutzer mit folgenden Vorteilen:
- bewährte WSB®-Technologie
- minimale Betriebskosten
durch niedrigen Stromverbrauch - längere Entsorgungszyklen
durch geringen Schlammanfall - einfache Montage
- drei Ausführungen (4 bis 53 EW)
- nur ein Klärbehälter bei 4 bis 30 Einwohnern
- ganzjährig konstant hohe Reinigungsleistung
- Klärbehälter aus Beton oder Kunststoff lieferbar
- absolut zuverlässig, auch bei Über- und Unterlast
Die alternative Klärlösung
solid-clAir® für Neubau & Nachrüstung
Ob Neubau, Sanierung oder Modernisierung - das solid-clAir®
SBR-System eignet sich für nahezu alle Anwendungsbereiche. Die vollbiologischen Kleinkläranlagen sind überall einsetzbar und arbeiten sicher, umweltgerecht und technologisch auf dem neuesten Stand.
Wir empfehlen solid-clAir® - die optimale Kleinkläranlage
für bis zu 53 Nutzer mit folgenden Vorteilen:
- SBR-Verfahren mit Membranbelüftung
- niedrige Betriebskosten
durch geringen Stromverbrauch - längere Entsorgungszyklen
durch geringen Schlammanfall - einfache Montage und Nachrüstung
- Keine rotierende Teile oder Elektropumpen
im Abwasser (Druckluftheber) - niveaugleicher Zu- und Ablauf möglich
- monolithischer Klärbehälter aus PE (Polyethylen)
- ganzjährig hohe Reinigungsleistung
Das richtige Klärsystem für Ihre Bedürfnisse
Eine Kleinkläranlage soll dauerhaft über viele Jahre Ihr Abwasser zuverlässig und kostengünstig reinigen. Setzen Sie daher auf Qualität und das richtige Klärsystem. Die geschulten und kompetenten Fachleute der VEBA GmbH unterstützen Sie deshalb maßgeblich bei Planung, Auswahl, Einbau bzw. Umbau und Wartung der für Sie am besten geeignetsten Kleinkläranlage.
Klärsysteme und Klärtechnik - Die Unterschiede liegen im Detail
Die bekanntesten, unterschiedlichen Klärsysteme kurz erklärt ...
WSB (Wirbel-Schwebebett-Biofilmverfahren) Kläranlage
Das Wirbel-Schwebebett-Biofilmverfahren benötigt einen 3-Kammer-Klärbehälter. In der 1. Kammer erfolgt die Vorklärung, wobei Feststoffe und Schlamm des Abwassers absinken. Danach fließt das vorgeklärte Schmutzwasser in die 2. Kammer - den Biofilm-Reaktor. Hier erfolgt die eigentliche, vollbiologische Reinigung des Abwassers mittels Mikroorganismen. Der Biofilm (aus Mikro-Organismen) befindet sich auf mehreren Tausend frei schwebenden Aufwuchskörpern. Dieses Biofilm-Trägermaterial bietet durch seine spezielle Struktur und Beschaffenheit eine riesige Oberfläche, auf der sich die Mikroorganismen ansiedeln und eine beachtliche Reinigungsleistung erbringen. Zusätzlich wird der Biofilm-Reaktor mit Luftsauerstoff versorgt. Diesen benötigen die Mikroorganismen zum effizienten Abbau der Schadstoffe. In der 3. Kammer erfolgt die Nachklärung. Hierbei sinken die letzten verbliebenen Feststoffe zu Boden und werden mittels Druckluftheber wieder in die 1. Kammer zurückgepumpt. Somit werden diese letzten Feststoffe und evetuell anfallender Klärschlamm dem Reinigungszyklus erneut zugeführt bis sie vollständig abgebaut sind. Das nachgeklärte Abwasser hat jetzt annähernd Badewasserqualität und kann bedenkenlos im Boden versickern oder in ein Gewässer eingeleitet werden. Das Wirbel-Schwebebett-Biofilmverfahren gilt als eines der zuverlässigsten und ausfallsichersten Klärverfahren. Auch bei Über- bzw. Unterlast sowie niedrigen Temperaturen arbeiten diese Kläranlagen sehr zuverlässig. Außerdem verusachen WSB-Klärsysteme minimale Betriebskosten und ermöglichen längere Entsorgungszyklen durch geringen Schlammanfall. Je nach Einwohner- / Nutzerzahl kann das WSB-Verfahren als Ein- oder Mehrbehälter-Ausführung realisiert werden.
Unser Partner WSB® clean veranschaulicht die Wirkungsweise dieser Klärtechnologie mittels einer interaktiven Produktshow hier:
WSB® clean Produktshow - Wirbel-Schwebebett-Biofilmverfahren
SBR (Sequentiell beschickter Reaktor) Kläranlage
Das SBR-Verfahren (Sequencing Batch Reactor) benötigt derzeit als einziges Klärsystem einen 2-Kammer-Klärbehälter. In der 1. Kammer erfolgt die Vorklärung, wobei Feststoffe und Schlamm des Abwassers absinken. Gleichzeitig dient die 1. Kammer als Pufferspeicher für eine bestimmte Menge Abwasser, die computergesteuert in bestimmten Zeitintervallen in die 2. Kammer - den SBR-Reaktor befördert wird. Hier erfolgt die eigentliche, vollbiologische Reinigung des Abwassers mittels Mikroorganismen. In der sequentiell gesteuerten Reinigungsphase wird das Abwasser mittels Luftzufuhr (Membranbelüftung) umgewälzt und die Mikroorganismen dabei mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Den Luftsauerstoff benötigen die Mikroorganismen zum effizienten Abbau der Schadstoffe. Nach der Umwälzung folgt eine längere Ruhephase / Absetzphase ohne Belüftung (Denitrifikation). Dabei trennt sich das Abwasser, indem der Klärschlamm im SBR-Reaktor nach unten absackt und so in der oberen Schicht das gereinigte Abwasser verbleibt. Das gereinigte Abwasser wird nun abgezogen und kann bedenkenlos im Boden versickern oder in ein Gewässer eingeleitet werden. Der abgesackte Schlamm (Überschussschlamm), der sich am Boden des SBR-Reaktors gesammelt hat, wird zurück in die 1. Kammer (Vorklärung) gepumpt und dem Reinigungs-zyklus erneut zugeführt bis alle Schadstoffe vollständig abgebaut sind. Das SBR-Verfahren gilt als zuverlässiges und ausfallsicheres Klärverfahren. Auch bei Über- bzw. Unterlast sowie niedrigen Temperaturen arbeiten diese Kläranlagen zuverlässig. Außerdem verusachen SBR-Klärsysteme minimale Betriebskosten und ermöglichen längere Entsorgungszyklen durch geringen Schlammanfall. Je nach Einwohner- / Nutzerzahl kann das SBR-Kläranlagen als Ein- oder Mehrbehälter-Ausführung realisiert werden.
weitere Klärsysteme:
- Festbett-Kläranlage
- Tropfkörper-Kläranlage
- Pflanzenkläranlage
- Membranfiltration (Mikro- und Ultrafiltration) Kläranlage

